Kein Spar­pa­ket auf Kos­ten der sozi­al Schwa­chen!

Beschluss der Süd­deut­schen Jähr­li­chen Kon­fe­renz der Evan­ge­lisch-metho­dis­ti­schen Kir­che

Der Aus­schuss für Gerech­tig­keit, Frie­den und Bewah­rung der Schöp­fung brach­te die Beschluss­vor­la­ge ein, die mit über­wäl­ti­gen­der Mehr­heit ver­ab­schie­det wur­de und der Bun­des­re­gie­rung und der Pres­se zuge­lei­tet wer­den soll.
„Die Mit­glie­der der Tagung der Süd­deut­schen Jähr­li­chen Kon­fe­renz der Evan­ge­lisch-metho­dis­ti­schen Kir­che vom 9. bis 13. Juni 2010 in Ess­lin­gen erfül­len die ers­ten Infor­ma­tio­nen über die Spar­be­schlüs­se der Regie­rungs­ko­ali­ti­on vom 6./7. Juni 2010 mit gro­ßer Sor­ge: Wir bit­ten die Bun­des­re­gie­rung ein­dring­lich, den Bun­des­haus­halt nicht auf Kos­ten der sozi­al schwa­chen Men­schen zu ent­las­ten, um eine wei­te­re Spal­tung der Gesell­schaft zu ver­mei­den.“

Der Aus­schuss ließ sich bei sei­ner Initia­ti­ve von dem Gedan­ken lei­ten, dass Ver­säum­nis­se bei der natio­na­len und inter­na­tio­na­len Finanz­markt­re­gu­lie­rung nicht auf Arme und sozi­al Schwa­che abge­wälzt wer­den dür­fen. Die Regie­rung muss für eine aus­ge­wo­ge­ne Las­ten­ver­tei­lung sor­gen, wobei davon aus­zu­ge­hen ist, dass star­ke Schul­tern mehr tra­gen kön­nen als schwa­che.

Wie pas­sen über­haupt die Kür­zun­gen bei den Sozi­al­aus­ga­ben in ver­schie­de­nen euro­päi­schen Län­dern mit dem Euro­päi­schen Jahr zur Bekämp­fung von Armut und sozia­ler Aus­gren­zung zusam­men, das die EU für 2010 aus­ge­ru­fen hat?

Bild: ISEM, CC-Lizenz

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