Öko-Gerech­tig­keit und öko­lo­gi­sche Schuld

Ein pro­phe­ti­sches Zeug­nis der Kirchen

Die Fach­grup­pe will ver­su­chen, die Fra­ge des Kli­ma­schut­zes in einen glo­ba­len Zusam­men­hang zu stel­len, indem sie sich mit der Fra­ge der öko­lo­gi­schen Schuld der Indus­trie­na­tio­nen auseinandersetzt.
Öko­lo­gi­sche Schuld bezieht sich auf die öko­lo­gi­schen Schul­den, die im Lauf der Zeit durch Pro­duk­ti­ons­struk­tu­ren und Kon­sum­ge­wohn­hei­ten ange­rich­tet wer­den. Es han­delt sich dabei pri­mär um die Schuld, wel­che die Indus­trie­län­der des Nor­dens gegen­über den Län­dern des Südens tra­gen, im Zusam­men­hang mit der frü­he­ren und gegen­wär­ti­gen Plün­de­rung und Umweltzerstörung.

Die Dis­kus­si­on hier­über wur­de ange­sto­ßen durch den öku­me­ni­schen Rat der Kir­chen und die von BUND, Brot für die Welt und EED gemein­sam her­aus­ge­ge­be­ne Publi­ka­ti­on „Zukunfts­fä­hi­ges Deutsch­land in einer glo­ba­li­sier­ten Welt” (2008).

Bild: André Zehet­bau­er, CC-Lizenz

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