Pro Asyl

Eine unab­hän­gi­ge Stim­me, die für schutz­su­chen­de Men­schen ein­tritt.

Mil­lio­nen Men­schen lei­den unter Krieg, Ver­fol­gung und Fol­ter. Wir kön­nen Krie­ge, Über­grif­fe und Dis­kri­mi­nie­run­gen mit unse­rem Enga­ge­ment nicht unge­sche­hen machen. Aber wir kön­nen dafür sor­gen, dass die betrof­fe­nen Men­schen Schutz und eine huma­ne Lebens­per­spek­ti­ve fin­den. PRO ASYL setzt sich für Flücht­lin­ge ein. In Deutsch­land, Euro­pa sowie an beson­ders gefähr­li­chen Brenn­punk­ten.

Der För­der­ver­ein PRO ASYL tritt für die 600000 in Deutsch­land gedul­de­ten Flücht­lin­ge ein, die seit 6 Jah­ren und län­ger ohne gesi­cher­ten Auf­ent­halt in Deutsch­land leben. Zuletzt gelang es dem Ver­ein, die Abschie­bung nach Grie­chen­land in 8 bei­spiel­haf­ten Ver­fah­ren aus­set­zen zu las­sen (2009).
Die Arbeits­ge­mein­schaft für Flücht­lin­ge, die auf Spen­den und Mit­glieds­bei­trä­ge ange­wie­sen ist, weist hart­nä­ckig auf skan­da­lö­sen Umgang der Behör­den mit Flücht­lin­gen hin.

Für 15000 Men­schen mit einer „Auf­ent­halts­er­laub­nis auf Pro­be“ wur­de eine Ver­län­ge­rung der Dul­dung aus­ge­spro­chen (Dez. 2009). In die­ser Zeit (der wirt­schaft­li­chen Rezes­si­on!) sol­len sie ihre Lebens­un­ter­halts­si­che­rung zustan­de brin­gen. Dazu ein Poli­ti­ker der Innen­mins­ter­kon­fe­renz: „eine huma­ni­tä­re Groß­tat … von der sie nicht vie­le auf der Welt fin­den“.

Eine spe­zi­el­le Kam­pa­gne von PRO ASYL ist:

Save me — Flücht­lin­ge auf­neh­men

Ein brei­tes Bünd­nis von PRO ASYL mit dem Flücht­lings­hoch­kom­mis­sa­ri­at der Ver­ein­ten Natio­nen (UNHCR), Wohl­fahrts­ver­bän­den, Kir­chen, Men­schen­rechts- und Flücht­lings­or­ga­ni­sa­tio­nen for­dert, dass Deutsch­land jedes Jahr ein Kon­tin­gent an Flücht­lin­gen aus den Erst­zu­fluchts­staa­ten auf­nimmt und inte­griert.
PRO ASYL ruft dazu auf, die save me-Kam­pa­gne bun­des­weit in vie­len Städ­ten und Gemein­den auf­zu­grei­fen. Auf der Home­page save-me-kampagne.de fin­den enga­gier­te Men­schen Anre­gun­gen und Werk­zeu­ge, um in ihrer Kom­mu­ne für ein Auf­nah­me­pro­gramm zu wer­ben.

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